Wiesbaden-Biebrich, Evangelische Kirche

   
   

   

Foto: Christoph Brückner

   
Walcker Orgel von 1905
in der evangelischen Oranier-Gedächtnis-Kirche 65203 Wiesbaden-Biebrich

42 Register (2.780 Pfeifen) sind auf III Manuale/Pedal verteilt. Damit zählt das Instrument zu den 5 größten Orgeln in Wiesbaden.
Glücklicherweise ist weitgehend das romantische Klangbild erhalten geblieben. Lediglich in den 60-er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden damals gutgemeinte Eingriffe vorgenommen, damit die Orgel nach dem damaligen Zeitgeist neobarocke Züge enthielt.
So wurden Grundstimmen und Streicher durch hellklingende und höhere Register verdrängt. Nun ist sie aber fast wieder im ursprünglichen Zustand.
Die Kirchenmusik hat in der Oranier-Gedächtnis-Kirche stets einen hohen Stellenwert.
Das zeigen regelmäßige Orgelkonzerte.
   
Die Disposition:  
I. Hauptwerk: (C-g3)
Prinzipal 16
Prinzipal 8
HolzfIöte 8
Viola di Gamba 8
Gemshorn 8
Oktave 4
Rohrflöte 4
Quinte 2 2/3
Oktave 2
Blockflöte 2
Mixtur 3-4f
Trompete 8
II. Positiv: (C-g3)
Quintade 16
Hornprinzipal 8
Konzertflöte 8
Holzgedackt 8
Prinzipal 4
Nachthorn 4
Schwiegelpfeife 2
Sesquialtera 2f
Scharfzimbel 4f
Krummhorn 8
III. Schwellwerk: (C-g3)
Bourdon 16
Prinzipal 8
Spitzflöte 8
Gedackt 8
Aeoline 8
Vox celeste 8
Oktave 4
Flaute dolce 4
Mixtur 4f
Oboe 8
Tremolo
Pedal: (C-f1)
Prinzipalbass 16
Violonbass 16
Subbass 16
Gedacktbass 16
Quintbass 10 2/3
Oktavbass 8
Flötenbass 8
Choralbass 4
Posaune 16
Trompete 8
   
Koppeln und Spielhilfen:
I+II, I+III, II+III,
P+I, P+II, P+III
Elektro-pneumatische Kegelladen
3 freie Kombinationen
1 freie Pedalkombination
Crescendo-Walze; Zungenabsteller; Tutti
   

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