Herressen, Kirche

   
   

   
   
1. Westempore
1867 Adalbert Förtsch (Blankenhain)
„Das Material zu den genannten Werkchen war sehr gut, die Arbeit zeigte von Accuratesse und Routine, und die Intonation war vorzüglich gelungen: wir fanden Fülle, Würde, Weichheit und Anmuth in nicht gewöhnlichem Grade vereinigt, so dass die fragliche Orgel im Ganzen, wie in den einzelnen Stimmen sehr befriedigen muß.“ (A.W. Gottschalg)

1950 Gerhard Kirchner (Weimar), Beginn der Neobarockisierung
1965 Gerhard Böhm (Gotha), Instandsetzung
1966 Günter Bahr (Apolda), Umdisponierung
2004 Norbert Sperschneider (Weimar), Reparatur
2005 Schönefeld (Stadtilm), Windanlage - Reparatur

8 Zug –Register (gedrechseltes Holz/ weiße Papierschilder auf Holztäfelchen/ schwarze Schrift)
mechanische Ton- und Registertraktur; gespundene Schleifladen
2 Manualladen/ 1 Pedallade/ chromatische Anordnung
435 Hz bei 8°C/ Halbton zu hoch

Quellen:
Information Ingo Reimann
Kostenvoranschlag Rösel & Hercher; Kostenvoranschlag Norbert Sperschneider; Kostenvoranschlag Schönefeld
Orgelbericht Ernst Fauer
Schwabe, Christoph/ Klassen, Rahel: Die Dorfkirchen von Weimar Land und Stadt, Emil Wüst & Söhne, Weida 2001/ 02
URANIA, Musikzeitschrift für Orgel- und Harmoniumsspiel, Erfurt 1844-1911; Urania Jg. 24 (1867); im Besitz der „Universitäts- und Landsbibliothek Sachsen-Anhalt in Halle/S.“
Die Disposition:  
Manual: (C-f3)
Gedackt 8
Principal 4 (aus Prinzipal 8)
Flöte 4 (aus Hohlflöte 4)
Nachthorn 2 (1966)
Octävlein 1 (1966)
Mixtur 3-4fach 1 1/3’ (1966)

Bordun 16 (1966 entfernt)
Gambe 8 (1966 entfernt)
Hohlflöte 8 (1966 entfernt)
Octave 4 (1966 entfernt)
Pedal: (C-d1)
Subbaß 16
Bassflöte 8 (1966 statt Octavb 8)
Pedalkoppel


Calcantenzug (defekt)
 
Fotos: © Viola-Bianka Kießling



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